{"id":757,"date":"2005-10-29T21:08:00","date_gmt":"2005-10-29T19:08:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mikeramsauer.com\/blog\/?p=757"},"modified":"2026-09-16T14:49:57","modified_gmt":"2026-09-16T12:49:57","slug":"superheimat-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mikeramsauer.com\/blog\/?p=757","title":{"rendered":"Superheimat"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine relativ lange Sportklettertour auf der Westseite des Gosaukamms. Die gesamte Route ist mit Bohrhaken durchgesichert. Es \u00fcberwiegt Platten- und Wandkletterei. Besonders erw\u00e4hnenswert ist die stets begleitende und grandiose Aussicht zur Bischofsm\u00fctze mit ihrer imposanten Nordwand. Der Zustieg ist etwas weiter (ca. 1,5 bis 2 Stunden), welcher aber mit sehr guter Kalkkletterei, kompaktem Fels, einsamer Berglandschaft und einem besonderen da au\u00dfergew\u00f6hnlichen \u201eGipfel\u201c entlohnt wird.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.mikeramsauer.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/IMG-20260725-WA0009-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-767\" srcset=\"https:\/\/www.mikeramsauer.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/IMG-20260725-WA0009-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.mikeramsauer.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/IMG-20260725-WA0009-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mikeramsauer.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/IMG-20260725-WA0009-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.mikeramsauer.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/IMG-20260725-WA0009-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.mikeramsauer.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/IMG-20260725-WA0009.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ersten drei Seill\u00e4ngen enthalten gleichzeitig auch die schwierigsten Stellen. Die Einzelstellen weisen eine Schwierigkeit von ca. 7+ auf, die Schl\u00fcsselstelle in der dritten Seill\u00e4nge ist ein Boulderproblem im unteren 8. Grad. Die dritte Seill\u00e4nge leitet auf den markanten, von weitem bereits sichtbaren Felsbalkon, der mit netter Blumenwiese und hervorragendem Sitzplatzerl aufwartet (Wandbuch). Von hier folgen nun sieben weitere, gut abgesicherte Seill\u00e4ngen, in denen vorwiegend kleingriffige Plattenkletterei vorherrscht. Die Route f\u00fchrt im Gesamten bis unmittelbar auf die Gratschneide des Loseggpfeilers. Der Weg dorthin beinhaltet allerdings auch einige leichtere Seill\u00e4ngen, in denen auf kurze Stellen auch sehr einfaches Gel\u00e4nde anzutreffen ist. Die Ausgesetztheit des Gipfelgrates ist aber sehr eindrucksvoll, weshalb sich der Weg dorthin allemal lohnt. F\u00fcr bequemere Gem\u00fcter kann nach der letzten steilen Seill\u00e4nge einfach umgedreht werden. Von dieser Stelle (nach Seill\u00e4nge Nummer Zehn) einfach acht Mal vierzig Meter abseilen um zur\u00fcck zum Einstieg zu gelangen. Insgesamt hat die Route eine L\u00e4nge von dreizehn Seill\u00e4ngen. Der Baseclimb wird \u00fcblicherweise nach der zehnten Seill\u00e4nge beendet. Die letzten drei Seill\u00e4ngen sind wesentlich sch\u00f6ner als es der erste Eindruck zu vermitteln vermag, weisen jedoch f\u00fcr den schwierigkeitsorientierten Kletterer kaum mehr Herausforderungen auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Einrichtung sowie die erste Begehung der Route erfolgte vor allem durch Mike Ramsauer und Toni Kendlbacher mit der tatkr\u00e4ftigen Hilfe von Con Moisl, Gerald Oberauer, Wolfgang Schober und Clemens Tenreiter in den Jahren 2003-2005.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"616\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.mikeramsauer.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/IMG_20260725_145308-e1789562939706-616x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-765\" style=\"width:700px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.mikeramsauer.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/IMG_20260725_145308-e1789562939706-616x1024.jpg 616w, https:\/\/www.mikeramsauer.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/IMG_20260725_145308-e1789562939706-180x300.jpg 180w, https:\/\/www.mikeramsauer.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/IMG_20260725_145308-e1789562939706-768x1277.jpg 768w, https:\/\/www.mikeramsauer.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/IMG_20260725_145308-e1789562939706.jpg 830w\" sizes=\"auto, (max-width: 616px) 100vw, 616px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Material<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">NSA, 2x 50m Halbseile, 14 Expressschlingen und Helm!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bemerkung zu den Versicherungen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Absicherung ist sehr gut, auch wenn die Abst\u00e4nde im unteren Teil etwas weiter sind. Alle Bohrhaken bis auf jene in der ersten und zweiten Seill\u00e4nge sind aus rostfreiem Stahl. Eine Sanierung der ersten Seill\u00e4nge erfolgt im Fr\u00fchjahr\/Sommer 2025. Die Abseilst\u00e4nde sind ebenfalls sicher und komfortabel eingerichtet. Ein Abseilstand besteht aktuell nur aus einem Bolt mit Ring, dieser wird aber ebenfalls im Fr\u00fchjahr\/Sommer 2025 aufgebessert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zustieg zur Wand<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vom Parkplatz Pommerlehen in knapp einer Stunde zur Stuhlalm und von dort dem Austriaweg Richtung Osten anfangs etwas absteigend folgen bis unter die markanten Felsw\u00e4nde des J\u00f6chls. Hier nun nicht den vielen Serpentinen nach oben folgen, sondern unterhalb der Felsw\u00e4nde Richtung Osten ins Stuhlloch gehen (unmarkierter Steig). Der markante Loseggpfeiler ist schon von der Mooseben auf der Stuhlalm gut sichtbar! Im Stuhlloch in freier Wegwahl bis unter den Platten- und Latschenvorbau des Loseggpfeilers (siehe Bild). Alternativ kann man von der Mooseben der Stuhlalm auch den sog. \u201eOberen Jagdsteig\u201c ins Stuhlloch folgen, was wesentlich k\u00fcrzer und auch weniger anstrengend ist (siehe Alpenvereinskarte Dachsteingebirge 1:25.000). Um zum Einstieg der Tour zu gelangen, wurde ein Steig (\u201eLatschengasse\u201c) angelegt, der fast in direkter Linie durch den Latschenvorbau f\u00fchrt (siehe Bild!). Der Zustieg von links \u00fcber den Grasr\u00fccken ist nicht empfehlenswert, da sehr steil und rutschig (Absturzgel\u00e4nde!). H\u00f6he Einstieg:&nbsp;1760 m.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Abstieg<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit 50-Meter-Doppelseil \u00fcber die Route bequem abseilen. St\u00e4nde sind mit einem Abseilring vorbereitet. Weiterer Abstieg wie Zustieg.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bemerkungen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Route kann auch bereits im Fr\u00fchjahr mit einer Skitour kombiniert werden (ideale Ausrichtung der Tour). Au\u00dferdem f\u00fchrt vom Fu\u00df des Latschenvorbaus eine kurze Genusskletterei \u00fcber die Wasserrillenplatten (\u201eSolide Alm\u201c, 6-, 3 Seill\u00e4ngen, gut mit Bohrhaken abgesichert und ebenfalls zum Abseilen eingerichtet). Diese Tour kann unter Umst\u00e4nden nach der Superheimat noch drangeh\u00e4ngt werden oder lohnt sich in Kombination mit einer Skitour auch als ideale Fr\u00fchjahrseingehtour.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An einem Abseilstand befindet sich aktuell nur ein Bolt mit Ring. Diese wird aber im Fr\u00fchjahr\/Sommer 2025 mit einem zweiten erg\u00e4nzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Infostand:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">13.03.2025<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine relativ lange Sportklettertour auf der Westseite des Gosaukamms. Die gesamte Route ist mit Bohrhaken durchgesichert. Es \u00fcberwiegt Platten- und Wandkletterei. Besonders erw\u00e4hnenswert ist die stets begleitende und grandiose Aussicht zur Bischofsm\u00fctze mit ihrer imposanten Nordwand. 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